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Geothermie

Die direkte oder indirekte Nutzung von Wärme aus dem Erdreich, wird als Geothermie bezeichnet. Je nachdem ob die Wärme aus einem unterirdischen Wasserreservoir- oder direkt aus den Gesteinsschichten entnommen wird, spricht man von einer hydrothermalen Quelle bzw. einer petrothermalen Quelle.

Hierbei wird insbesondere zwischen der tiefen- und der oberflächennahen Geothermie unterschieden:

  • Die tiefe Geothermie nutzt Schichten in großen Tiefen von einigen Kilometern. Dort herrschen relativ hohe Temperaturen. Diese Temperaturen sind teilweise so hoch, dass die Wärme auch zur Stromerzeugung in genutzt werden kann. Die tiefe Geothermie wird vor allem von geothermischen Kraftwerken genutzt.
  • Die oberflächennahe Geothermie findet in Schichten in relativ geringer Tiefe bis zu einigen hundert Metern statt und ist daher für viele Privatpersonen deutlich zugänglicher als die tiefe Geothermie. In diesen Tiefen fällt das Temperaturniveau deutlich geringer aus, als bei der tiefen Geothermie. Daher wird die Wärme in diesen Tiefen zur Heizlastunterstützung genutzt bzw. dient als Wärmequelle für eine Wärmepumpe.

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