Drängende Fragen!

  • Haben Sie Ihre Energiekosten im Griff oder ist es eher andersherum?
  • Glauben Sie, dass Energiekosten langfristig steigen werden?
  • Wollen Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie haben, so zu investieren, dass Sie auch im Alter Ihren Lebensstandard halten können?
  • Möchten Sie wissen, welche Fördermittel Sie für Ihr Vorhaben in Anspruch nehmen können?
  • Sie suchen eine kompetente Baubegleitung und baubegleitende Qualitätssicherung?
  • Sie benötigen einen Energieausweis für Ihr Gebäude?

Wenn Sie die ein oder andere Frage mit ja beantworten können, sind Sie bei uns richtig.

Investitionen in energiesparende Maßnahmen werden mit steigenden Energiekosten von Jahr zu Jahr wirtschaftlicher. Eingesparte Energiekosten müssen im Gegensatz zu Zinsgewinnen aus Ersparnissen nicht versteuert werden

 

Förderung beim Neubau

Für neu zu errichtende Gebäude sind die gängigen Vorschriften und Nachweise (EnEV, EEWärmeG, Lüftungskonzept etc.) einzuhalten und nachzuweisen. Diese Leistungen bieten wir selbstverständlich an. In der Regel ist es aber sinnvoller und meist auch wirtschaftlicher mehr zu investieren, um weniger Energie zu verbrauchen als es der Gesetzgeber vorsieht. So ist es zweckmäßig, in ertragsstarken Jahren zu investieren, um damit die Belastung durch stark gestiegene Energiekosten in den ertragsschwachen Jahren vorwegzunehmen.

Hierzu gibt die KfW die Förderung verschiedener energetischer Standards vor, die sich auf den Prozentsatz im Verhältnis zur Energieeinsparverordnung (EnEV) beziehen. Ein Effizienzhaus 40 benötigt somit nur noch etwa 40% der Energie, wie für einen Neubau gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Energieeffizient Bauen (Programm 153)

Die Förderung erfolgt in Form eines Kredits von maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit. Gefördert wird die Errichtung, Erweiterung oder der Ersterwerb von Wohngebäuden. Von diesem Kredit muss je nach erreichtem Effizienzhausstandard nur ein Teil zurückgezahlt werden. Den sogenannten Tilgungszuschuss können Sie der nachstehenden Tabelle entnehmen

 

Förderstufen

Tilgungszuschuss

max. je WE

KFW-Effizienzhaus 40 plus (inklusive Passivhaus)

15% des Zusagebetrages

15.000 €

KFW-Effizienzhaus 40 (inklusive Passivhaus)

10% des Zusagebetrages

10.000 €

KFW-Effizienzhaus 55 (inklusive Passivhaus)

5,0% des Zusagebetrages

  5.000 €

 

Für den Erhalt dieser KfW-Förderung ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten (z. B. EUKON) von der KfW zwingend erforderlich. Für den Experten ist der Erhalt eines Zuschusses über die KfW-Baubegleitung mit 50% der förderfähigen Kosten, das bedeutet maximal 4.000 Euro pro Vorhaben, möglich.

 

Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort Beratung)

Viele Gebäude haben ein sehr hohes Einsparpotential. Oft sind 60 bis 80 % wirtschaftlich möglich. Um das für Ihre Bedürfnisse richtige Energiekonzept zu finden, bietet sich die von der BAFA geförderte Energiesparberatung für Wohngebäude an. Die Förderung gilt für Wohngebäude, deren Bauantrag bis zum 31. Januar 2002 gestellt wurde. Eine solche Beratung wird mit bis zu 60% der förderfähigen Beratungskosten gefördert. Der Förderbetrag selbst ist bei Ein- und Zweifamilienhäusern auf 800 € und auf max. 1.100 € bei Wohnhäusern ab drei Wohneinheiten begrenzt.
Sie erhalten hierbei einen umfassenden Beratungsbericht mit Maßnahmenempfehlungen im Einzelnen oder in Maßnahmenpaketen, um z.B. eine Komplettsanierung in den erreichbaren KfW Förderstufen (Effizienzhaus) vergleichen zu können. Auf diese Weise erhalten Sie einen Gesamtkostenverlauf für jede Variante. Mit deren Hilfe können Sie die Maßnahmen auf Ihre persönliche Finanzplanung abstimmen

Eine Verpflichtung zur Umsetzung der Maßnahmen gibt es im Übrigen nicht.

Darüber hinaus erhalten Wohnungseigentümergemeinschaften jetzt einen Zuschuss in Höhe von 100 Prozent der förderfähigen Beratungskosten für zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlungen oder Beiratssitzungen; max. 500 €.